Statuten

STATUTEN DES DEUTSCHEN REGIEPREISES METROPOLIS 2016

Stand: August 2016

 

I. DER DEUTSCHE REGIEPREIS

Der Deutsche Regiepreis METROPOLIS wird vom Bundesverband der Film- und Fernsehregisseure e.V. (BVR) in der Verpflichtung zur Förderung der Qualität der Arbeit seiner Mitglieder gestiftet. Der Deutsche Regiepreis METROPOLIS wird jährlich in München zur Würdigung hervorragender Leistungen der Mitglieder des BVR für das Kino und das Fernsehen verliehen. Der Preis besteht aus einer Urkunde und einer Skulptur. Jede Nominierung ist mit einer Urkunde verbunden.

 

II. Preisname und Gestaltung

Der Preis trägt den Namen METROPOLIS. Sein Name ist dem Film „METROPOLIS“ von Fritz Lang, dem ersten in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommenen Filmwerks überhaupt, entliehen.

 

III. Voraussetzungen der Auszeichnung

Ausgezeichnet werden Regisseure, die Mitglieder im BVR sind. Sie werden ausgezeichnet für Regiewerke, die sie für das Kino oder das Fernsehen im In- und Ausland erstellt haben. Ausgezeichnet werden ferner Persönlichkeiten, die mit ihren hervorragenden Leistungen zu solchen Regiewerken beigetragen haben. Die Werke, aufgrund derer die Preise verliehen werden, müssen im Jahr der Verleihung des METROPOLIS 2016 zwischen dem 1. August 2015 bis zum 31. Juli 2016 uraufgeführt worden sein. Der Deutsche Regiepreis METROPOLIS ist in allen Kategorien nicht teilbar. Er kann auch als Teampreis für Regie-Teams vergeben werden.

 

IV. Kategorien

Der Deutsche Regiepreis METROPOLIS soll im Jahr 2016 in den folgenden Kategorien vergeben werden:

„Beste Regie Kinofilm“
„Beste Regie Kinder-/Jugendfilm“
„Beste Regie Fernsehfilm“
„Beste Regie TV-Serie/Serienfolge“
„Beste Regie Nachwuchsfilm“ – dotiert mit 5.000.- Euro – gestiftet von Marie Luise Marjan
„Beste Regie Dokumentarfilm“
„Beste männliche schauspielerische Leistung“ – undotiert
„Beste weibliche schauspielerische Leistung“ – undotiert
„Beste Leistung einer Produzentin/eines Produzenten“ – undotiert
„Beste Leistung einer Redakteurin/eines Redakteurs“ – undotiert
„Lebenswerk“ – dotiert mit 20.000.- Euro – vergeben von der VG Bild-Kunst

 

V. Auswahlverfahren

1. Die Jury
Die Jury besteht ausschließlich aus Mitgliedern des BVR. Sie wird aus der Mitte der Mitgliedschaft gewählt. Die Jury hat eine/n Vorsitzende/n und mindestens 3, höchstens 7 Mitglieder. Die Jury bestimmt ihre/n Vorsitzende/n selbst. Die Mitglieder der Jury sind unabhängig und an Aufträge und Weisungen nicht gebunden. Die Laufzeit des Mandats der Mitglieder der Jury beträgt 1 Jahr. Die Sitzungen der Jury sind nicht öffentlich. Gäste sind nicht zugelassen. Die Mitglieder der Jury sind zum Stillschweigen über den Inhalt der Beratungen und der Beschlüsse verpflichtet. Der Rechtsweg gegen alle Entscheidungen ist ausgeschlossen.

2. Vorschlagsrecht
Das Vorschlagsrecht für die Auszeichnungen hat jedes Mitglied des BVR. Jedes Mitglied macht der Jury für die Kategorien „Bester Kinofilm“, „Bester Kinder-/Jugendfilm“, „Bester Fernsehfilm“, „Beste Fernsehserie/Serienfolge“, „Bester Nachwuchsfilm“ und „Bester Dokumentarfilm“ bis zu zwei Vorschläge. In den Kategorien „Beste Leistung eines Produzenten“ und „Beste Leistung eines Redakteurs“ machen sie einen Vorschlag. Dieser Vorschlag ist zu begründen. Die Mitglieder der Jury können weitere Nominierungsvorschläge in allen Kategorien einbringen. Fachverbänden kann ein gesondertes Vorschlagsrecht eingeräumt werden. Die Vorschläge für die Kategorie „Beste Schauspielerin“ und „Bester Schauspieler“ ergeben sich aus der Menge der vorgeschlagenen Werke.

3. Nominierungen
Über die abschließenden Nominierungen für den Deutschen Regiepreis METROPOLIS entscheidet die Jury, indem sie pro Kategorie bis zu vier Nominierungen durch Mehrheitsentscheidung auswählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der/des Vorsitzenden, für die/den Entscheidungspflicht besteht. Die Titel der nominierten Produktionen und die Namen der nominierten Persönlichkeiten sollen im Rahmen einer Pressekonferenz oder Pressemitteilung spätestens vier Wochen vor der Verleihung bekannt gegeben werden.

4. Preisentscheidung
Die BVR-Mitgliedschaft entscheidet über die Vergabe der Preise auf der Grundlage der Nominierungen im Zeitraum zwischen der Bekanntgabe der Nominierungen und dem Tag vor der Preisvergabe, 18:00 Uhr. Die Auszählung erfolgt unter notarieller Aufsicht. Gewählt ist der Vorschlag, der mehr die einfache Mehrheit der Stimmen der BVR-Mitglieder auf sich vereint. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der/des Jury-Vorsitzenden, für die/den Entscheidungspflicht besteht.

5. Bekanntgabe der Preisträgerinnen und Preisträger
Die Bekanntgabe der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt während der Preisverleihungszeremonie. Die Presse-Veröffentlichung wird mit einem Sperrvermerk nicht vor Ende der Preisverleihung versehen.

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